Tag der Russlanddeutschen - das Wissensquiz

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Tag der Russlanddeutschen - das Wissensquiz

Oben finden Sie unser Quiz zum Tag der Russlanddeutschen am 28. August. Wir erklären, warum es diesen Ehrentag in Deutschland gibt und wie die Lage der Russlanddeutschen ist.

Unterschied zwischen Aussiedlern und Ausländern

Der Unterschied lässt sich durch deren Geschichte erklären. Ein Aussiedler - meist sind damit Russlanddeutsche gemeint - hat einen geschichtlichen familiären Hintergrund. Seine Vorfahren sind deutsch stämmig und ein Aussiedler hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Ein Ausländer hat keine deutsche Staatsbürgerschaft, kann aber in Deutschland geboren sein. Die Vorfahren kommen aus dem Ausland und sind nicht deutsch stämmig.

Warum gibt es den Tag der Russlanddeutschen?

Wie seit 1982 wird am 28.08. der Tag der Russlanddeutschen in ganz Deutschland gefeiert. Der Tag der Russlanddeutschen soll daran erinnern, was am 28.08.1941, während des zweiten Weltkrieges, passierte. Damit die Russlanddeutschen nicht mit der Deutschen Wehrmacht zusammen arbeiteten, wurden die deutsch stämmigen Bürger der Sowjetunion in den Osten deportiert. Hauptsächlich waren das die Länder Ural, Sibirien und Kasachstan. Sie wurden zur Zwangsarbeit verurteilt und viele starben in den Lagern an Hunger, Kälte und Krankheit. Inzwischen sind einige der überlebenden Russlanddeutschen in die Bundesrepublik übergesiedelt, deshalb sprechen wir hier von Aussiedlern. 

Wie und warum kamen die Deutschen nach Russland?

Wer die Geschichte Russlands verfolgt, wird feststellen, dass bereits im Mittelalter Deutsche nach Russland kamen. Allerdings waren das keine wirklichen Aussiedler sondern eher Kaufleute. Russland war als Partner für die deutschen Kaufmänner interessant. Siedler kamen erst mit Katharina der Großen ab 1763 nach Russland. Russland brauchte dringend Bauern, denn die eigenen waren größtenteils Leibeigene und relativ unwissend, was die Landwirtschaft betraf. Die Aussiedler wurden hauptsächlich an der Wolga angesiedelt und mussten feststellen, dass die Versprechungen von Katharina nicht wirklich umgesetzt wurden. Trotzdem bewirtschafteten sie ihr Land relativ erfolgreich. Die zweite Siedlerwelle kam laut Geschichte unter Alexander I. Der Geschichte nach wurden diese eher in Südrussland angesiedelt, welches wesentlich einfacher zu bewirtschaften war. Die Aussiedler waren als Bauern erfolgreich und deshalb nicht unbedingt beliebt bei den einheimischen Bauern. Letztendlich waren sie immer nur die Russlanddeutschen und nicht völlig integriert. Während des Zweiten Weltkrieges, war es daher verständlich, dass man eine Zusammenarbeit mit den deutschen Soldaten fürchtete und die Deutschrussen ins Hinterland deportierte. Stichtag war der 28.08.1941, deshalb wird inzwischen im August der Tag der Russlanddeutschen begangen.

Der Weg der Russlanddeutschen zurück in die Bundesrepublik

Seit dem Bundesvertriebenengesetz von 1953, welches den Deutschen im Ausland eine Wiederkehr anbot, kame 4,5 Millionen Aussiedler vorrangig aus Russland, Kasachstan und Polen wieder zurück nach Deutschland. Die meisten von ihnen kamen in den Jahren nach der Wende, als 1990 mit dem Aussiedleraufnahmegesetz die Einreisebedingungen für Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion deutlich erleichtert wurden. Mittlerweile gelten die meisten Aussiedler als gut integriert. Ihre Erwerbstätigenquote ist laut dem Bundesverwaltungsamt höher als bei Deutschen ohne Migrationshintergrund.

Bekannte Russlanddeutsche

Einige Russlanddeutsche haben es zur Berühmtheit geschafft. Dazu zählt die Sängerin Helene Fischer, der Nobelpreisträger Andre Geim und der Fußballspieler Gabriel Heinze.

Kommentare (2)


tugrik
01.02.2016 - 21:25
Ich verfluche diesen Tag an dem ich nach Deutschland kam, hoffentlich geht es irgendwann rückgängig. Stures Land, fremd denkende Leute, dummes Stell-grinsen, ewig schlechte Laune.

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Wilhelm
01.02.2016 - 18:00
Warum gibt keinen Feiertag von den Ost Preußen und Südetendeutsche, Ost und Wes-sis. Was pasiert mit diesen ganzen Meschen wo sind die verscholen?

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